Zeitreisen – es gibt sie.

Geschichten über Zeitreisen sowieso. Aber das meine ich nicht. Nicht im Fernsehen, nicht im Film.

Rein persönlich, individuell. Ob in die Siebziger oder irgendwann Anfang der Neunziger, beinahe täglich können sie uns begegnen, vielleicht beim Tanken, vielleicht im Supermarkt oder der Bäckertheke.

Dummerweise hat man in solchen Augenblicken ausgerechnet keine Zeit, um dies vielleicht geniessen zu können, um vielleicht ein Stückchen davon in die Gegenwart zu bringen. Geschweige denn dass man vielleicht mal schnell genug ist, um nicht nur ein paar Kennzahlen errechnen zu können. Aber die eigene Reaktionsgeschwindigkeit ist naturgemäß reziprok zur nachträglich empfundenen Relevanz. Und ändern läßt sich daran vermutlich nie etwas.

Sicherlich – die nächste Gelegenheit kommt bestimmt – so in ca. fünf Jahren…
Und Allegro. Danke sehr.

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Feedback? Ja, bitte!

Eine kleine Neuerung am Rande – den Spammern sei Dank…

Heutzutage ist es leider nicht mehr möglich, ein ganz normales Feedback-Formular ohne (noch mehr) Anti-SPAM-Maßnahmen ins Web zu stellen. Zwar konnte dieses Feedback-Formular niemals missbraucht werden, dass Dritte Schaden genommen hätten (etwa durch Eingabemöglichkeit beliebiger Mailadressen, das wäre auch einfach nur grob fahrlässig). Somit war ich der einzige, der jene zweckfreien Ergüsse zu lesen bekam. Aber auf Dauer ist auch diese Werbung störend, eben aufgrund der Sinnlosigkeit derselben.

Daher die heutige kleine Neuerung – ab sofort wird das Feedback-Formular durch eine kleine Rechnung geschützt. Ich denke, das kleine Einmaleins beherrscht jeder, und ein wenig Addieren oder Subtrahieren ist auch nicht zuviel verlangt. Schliesslich sind die bekannten CAPTCHA-Bilder auch mitunter sehr mühsam zu lesen. Ergo einfach ein wenig rechnen, das Ergebnis eingeben, und schon kommt das Feedback auch bei mir an.

Wem das zuviel ist, kann natürlich gerne per E-Mail mit mir in Kontakt treten (Adresse dürfte bekannt sein, wenn nicht, hilft z.B. Google), oder sich “Social Software” wie OpenBC/Xing bedienen.

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Django – 200!

Mindestens…

Die nächste Mini-Applikation von kuerbis.org wird ein kleines Quickpoll-System. Nichts Besonderes, aber aus irgend welchen Gründen bin ich in den letzten Jahren mit PHP nie dazu gekommen, dies zu programmieren.

Falls man dazu ein Konzept haben muss, hatte ich dies längst in der Schublade – beispielsweise sollte quips im Gegensatz zu den meisten ähnlichen Systemen die Möglichkeit besitzen, nicht nur Einfach- sondern auch eine Mehrfachauswahl anzubieten.
Nur eine Kleinigkeit, aber nett.

Und natürlich das Admin-Tool nicht zu vergessen – öffentlich unsichtbar, aber zwingend notwendig für den Betrieb, und wie so häufig der aufwendigste Teil des gesamten Programms.

Nun sitze ich im ICE von Köln nach Hannover. Das Data-Model hatte ich am letzten Sonntag in etwa einer Stunde hineingezimmert. Heute sitze ich seit vielleicht einer halben Stunde an der Abstimmungs-Routine. Jetzt. Django mit Tempo 200 zwischen Hamm und Bielefeld. Der Kern von quips ist fertig.

Noch ein paar Verschönerungen, noch ein paar Aufräumarbeiten, der Code der Kommentierungs-Funktion gefällt mir noch nicht ganz, die IP-Sperre muss noch integriert werden, und später soll quips auch die Auswertung grafisch darstellen können.

Dank Django mit “Batteries included” Python lassen sich derartige Web-Anwendungen jedoch unglaublich schnell entwickeln. Sicherlich ist Django nicht zu vergleichen mit z.B. reinem PHP – ohne zusätzliche Frameworks. Und die Entwicklungen der letzten Zeit zeigen auch hier Fortschritte, etwa in Symfony, CakePHP o.ä.. Und der Urvater, Ruby on Rails, soll hier auch nicht vergessen werden.

Fazit: Web-Applikationen programmieren macht wieder Spass. Schnelle Ergebnisse, sauber erstellt, leistungsfähig in der Anwendung.

Aktuell fährt dieser ICE nur noch 160 km/h. Naja, man kann nicht alles haben…

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kuerbis.org Relaunch

Willkommen auf den neuen Seiten von kuerbis.org!

Es wurde langsam Zeit, nach einigem Stillstand ist es endlich geschafft, kuerbis.org hat ein neues Gesicht bekommen. Neben den eigentlich weniger wichtigen Design-Änderungen gibt es einige weitere Neuigkeiten…

Rückblick

Die erste Generation dieser Site bestand aus nur einigen statischen HTML-Seiten. Dies hat Anfang 1999 für einen privaten Web-Auftritt vollkommen ausgereicht, es gab letztlich auch nicht allzu viel zu sehen. Für einen Trip in die Vergangenheit empfehle ich einen Blick auf archive.org.

Die darauffolgende Generation brachte PHP ins Spiel, und selbstverständlich eine Datenbank. Und so blieb es eine ganze Weile, Features wie der Bilder-Bereich, der persönliche Login und das unumgängliche Gästebuch wurden nach und nach hinzugefügt. Neben den reinen Inhalten war ein Aspekt von kuerbis.org jedoch insgeheim wichtiger – es handelte sich um mein privates Experimentierfeld für neue Anwendungen bzw. Skripte.

Baustellen…

Auf den öffentlichen Seiten weniger ersichtlich waren die Änderungen im Hintergrund. Aus den Libraries, die ich im Laufe der Zeit schrieb, und einigen neuen Ideen, die in etliche Skripte einflossen, hatte ich im Laufe des Jahres 2005 ein kleines Content Management System (CMS) bzw. Framework namens Oovebobe zusammengestellt.

So schien es wohl nur eine Frage der Zeit, bis kuerbis.org auf Basis von Oovebobe neu aufgebaut werden sollte. Doch wie dem so ist – genau der Zeitfaktor war es, der dies verhinderte. Oovebobe befindet sich in einem Stadium irgendwo vor alpha, d.h. die meisten Funktionen sind zwar vorhanden und nutzbar, aber für die Verwendung im realen Leben fehlt noch die eine oder andere Kleinigkeit, was auch der Grund ist, dass Oovebobe noch nicht “richtig” veröffentlicht worden ist. Dafür fehlt insbesondere die Dokumentation. Und wahrscheinlich sind es diese Features, die noch einmal die Hälfte der Entwicklungszeit des gesamten Systems kosten…

Parallel dazu sorgten andere Systeme und Stichwörter für Furore – CRUD, DRY, Rapid Development usw., für die Web-Entwicklung in Form von Ruby on Rails, Django, CakePHP, TurboGears, Symfony und etlichen anderen.

Die Qual der Wahl – welches Tool für den längst geplanten Relaunch nehmen? Zum Aufbau mit Oovebobe hätte ich noch eine Weile gebraucht – letztlich zu lange. Bestehende CMS, etwa Mambo oder Typo3 kamen aufgrund verschiedener Nachteile ebenfalls nicht in Frage. Dazu vielleicht an anderer Stelle mehr. Mit den neuen Frameworks jedoch war es plötzlich möglich, mit relativ wenig Aufwand schnell zum Ziel zu kommen und dabei trotzdem etwas Eigenes zu kreieren. Nach kurzer Evaluation und Test auf einer anderen kleinen Site fiel die Entscheidung schliesslich zugunsten von Django. Zu den genauen Gründen – vielleicht auch später mehr…

Back to the roots

So entstand diese Site nun auf Basis von Django, ergo Python, in Verbindung mit einer SQLite Datenbank. Momentan fehlen auch noch einige Features, die z.T. bereits im Entwicklungsstadium sind, aber diese werden eben genau dann veröffentlicht, wenn sie fertig sind. Die relevanten bzw. aus meiner Sicht wichtigen Inhalte wurden übernommen, andere, dies betrifft zunächst das Gästebuch, was nicht wirklich notwendig ist, sowie die Bildersammlung, werden auch in absehbarer Zeit nicht neu aufgelegt. Die Fotos werden zunächst weiter auf einer Sub-Site bleiben, die alten Benutzerdaten gelten dort nach wie vor, der entsprechende Link wird in Kürze hier veröffentlicht.

Neue Features sind natürlich erstmal das Artikelsystem, was vorher in dieser Art nicht vorhanden war und als Art CMS oder auch Blog eingesetzt wird. Jeder Benutzer ist herzlich eingeladen, zu ausgewählten Artikeln einen Kommentar abzugeben. Völlig neu, auch weil zugegebenermaßen gerade “in”, ist die Navigation mittels Tags, wobei das Tagging anwendungsübergreifend konzipiert wurde, was eine transparente Wiederverwendung in weiteren Applikationen ermöglicht.

Zukunft

Insgesamt plane ich, kuerbis.org persönlicher und interaktiver werden zu lassen, und somit auch wesentlich öfter hier den einen oder anderen Text zu verfassen, ähnlich einem Blog. Aber nur ein bestehendes Blog einzusetzen, wäre wiederum zu langweilig gewesen, ganz abgesehen von den zu häufigen Patches wegen diverser Sicherheitsrisiken, die nur Zeit und Nerven kosten. Statt dessen wünsche ich mir kuerbis.org als lebendiges und dynamisches System wachsen zu lassen, als Experimentierfeld, in welchem die Programmierung selbst nach Feierabend noch Spass macht. :-).

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