2009. Das Jahr der Veränderungen

Manchmal passiert viel. Manchmal kurz hintereinander oder sogar zugleich.

Das Jahr 2009 wird als Jahr der Veränderungen in meine persönliche Geschichte eingehen. Dies ist ein persönliches Blog. Doch wie persönlich darf es sein? Wieviel Preisgabe der Privatheit ist sinnvoll? Welche Daten und Fakten sind für eine gewisse Öffentlichkeit bestimmt, wieviel davon ist überhaupt wichtig und zu guter Letzt auch interessant? Ab wann wird man zum sprichwörtlichen gläsernen Bürger? Und welchen zusätzlichen Informationswert bietet ein privates Blog neben Profilen bei Xing, Facebook, Twitter, StudiVZ und Wer-kennt-wen.de?

Vor 25 Jahren wäre all dies als Utopie gehandelt worden. Das Grundrecht auf Informationelle Selbstbestimmung als Ergebnis eines Widerstands gegen die bundesweite Datenerfassung. Heute werden jene Daten und noch viel mehr wie selbstverständlich in weltweit verteilte Datenbanken eingegeben. Freiwillig. Und die Öffentlichkeit darf sich daran erfreuen.

2009 als Jahr der Veränderungen. Sowohl im positiven, aber auch im negativen Sinne. Und damit meine ich nicht Schweinegrippe oder Finanzkrise. Erstere ist zwar näher, als man gemeinhin vermutet, aber letztere ist inzwischen beinahe schon uninteressant geworden. Grenzenlose Globalität spielt beides Mal eine entscheidende Rolle.

2009 ist bereits das Jahr der Veränderungen. Mehr als letztes oder vorletztes Jahr, und für mich persönlich sogar mehr als viele, viele Jahre zuvor. Dabei ist dieses Jahr erst knapp vier Monate alt. Fakt ist ebenso, dass noch viel passieren wird. Nur die Richtung ist und bleibt ungewiss. Und vielleicht bieten einem Social Networks und sonstige virtuellen Welten sogar die Möglichkeit einer Art von Teilnahme.

Ich wünsche allen, dass dieses Jahr nicht als Krisenjahr in die persönliche Geschichte eingeht. Das hat es einfach nicht verdient. Die Pessimisten würden vielleicht auf ein „noch nicht“ bestehen. Das sei ihnen erlaubt. Man muss nicht an Wunder glauben, um sie zu erleben.

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