Zeitmanagement, Web 2.0 in der Lehre, Nachtrag Newsticker

Zu wenig Zeit, zu viele Themen, deshalb heute eine kleine Zusammenfassung – kurz und bündig. 

Zeit…

Es wird Zeit für Management. Für Zeitmanagement, um genau zu sein. In den letzten Monaten hatte ich mehr Zeit in Form von Freizeit als zuvor – der Grund dafür war das Ende des berufsbegleitenden Studiums, was bedeutete, dass man keinen Samstag und keinen Abend in der Woche damit verbrachte, Vorlesungen zu besuchen oder gar nachzuarbeiten oder sich auf Klausuren vorzubereiten. Zuviel Zeit kann jedoch auch von Nachteil sein, oder anders gesagt, es gab genug Vorsätze, aber wenige wurden umgesetzt. Das aktuelle private Projekt befindet sich noch immer im Anfangsstadium, wobei ich mir dafür auch absichtlich viel Zeit gelassen habe, da ich hier eine neue Vorgehensweise ausprobieren wollte – mehr dazu in einem späteren Beitrag. Darüber hinaus liegt noch mindestens ein halbes Dutzend ungelesene Bücher vor mir, diverse Serverdienste sind auch noch nicht umgezogen, und so weiter. Als ob dies noch nicht genug wäre, habe ich mich entschlossen, dem letzten Studium ein weiteres folgen zu lassen. Somit geht es wieder los – natürlich berufsbegleitend, erneut an der FOM, aber diesmal in Neuss anstatt Köln, in einer kleinen, netten Gruppe voller enthusiastischer und motivierter Studierender. Ergo wird es wieder viele zu kurze Wochenenden und Abende geben. Andererseits – wenn es nicht auch Spass machen würde, hätte ich damit nicht angefangen. Weiter kommen, wieder lernen, mehr lernen, und auch, sich mit Themen zu beschäftigen, die nicht zum täglichen Einmaleins gehören.

Web 2.0 in der Lehre

Angesichts des Mangels der Ressource Zeit stellt sich wieder die Frage nach der Organisation jener. Zeitmanagement ist gefragt. Eine Lösung hierfür stellt jedoch nicht die Technik allein dar, diese kann immer nur ein Hilfsmittel sein. Heutzutage gehört Vernetzung zum Standard, ob Dozenten oder Studenten – per E-Mail ist jeder erreichbar. Auch auf sozialen Netzwerken wie Xing, StudiVZ oder Facebook haben sich bereits Kontakte geknüpft.

Doch wie steht es mit dem viel gerühmten „Web 2.0“? Ist dessen Einsatz in der Lehre bereits angekommen? Welche Sites, Portale, Dienste und Technologien werden verwendet? Erste Forschungen zum Thema gibt es bereits, etwa in Form der Fallstudien des Sommersemesters 2009 Web 2.0 in der Lehre. Um den Bogen von der Theorie zur Praxis zu schliessen, ich habe beim letzten Studium auf die Kombination des Versionsverwaltungssystems Subversion mit einem Wiki gesetzt. Als Software kam Trac zum Einsatz, das Hosting erfolgte auf einem privaten Server. Trac bietet Web-Zugriff auf das Subversion-Repository, dazu ein Wiki, ein Trouble-Ticket-System, und weitere Module, die sich als Plugin nachrüsten lassen, etwa ein Forum. Die Grundausstattung war jedoch mehr als genug, das Ticket-System habe ich beispielsweise gar nicht genutzt. Alle Vorlesungsunterlagen, Mitschriften etc. wurden ins Versionsverwaltungssystem hochgeladen, d.h. „eingecheckt“. Das ermöglichte die einfache Synchronisation aller vorhandenen Dokumente. Im Wiki fanden hauptsächlich Links und Notizen Platz. Ein solches System liesse sich natürlich auch in einer Lerngruppe einsetzen. Hier würden mich auch Meinungen und Erfahrungen anderer interessieren – welche Methoden bzw. Technologien werden verwendet, was hat sich als effizient, was eher als kontraproduktiv herausgestellt?

Nachtrag Newsticker

Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache – der kleine Newsticker fand unter den Kollegen einigen Anklang, dass er kurzerhand für die in der letzten Woche gestartete wer-kennt-wen.de-Premiumgruppe Die besten Clips im Netz eingesetzt wurde. Natürlich angepasst im Design und ein wenig erweitert. Die interessanteste Modifikation steckt in den folgenden Zeilen:


Die Folge davon ist, dass sobald sich der Mauszeiger im Bereich des Newstickers befindet, die Animation stoppt. Dadurch ist weniger Beeilung beim Lesen erforderlich, und es wird verhindert, dass der Link in dem Augenblick verschwindet, in dem man ihn vielleicht klicken wollte.

Nachtrag: Das mit dem „kurz und bündig“ hat irgendwie nicht funktioniert. Vielleicht beim nächsten Mal…

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